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Wandelanleihe (convertible bonds) |
Wer eine Wandelanleihe kauft, hat das Recht, während der Laufzeit den
Anleihebetrag in Aktien des Herausgebers umzutauschen und damit die Möglichkeit,
auf steigende Aktienkurse zu spekulieren. Im Vergleich zu anderen
festverzinslichen Wertpapieren bieten Wandelanleihen eine garantierte Minimalverzinsung.
Von Vorteil sind auch die Vorzugskonditionen, die Aktie zu erwerben. |
| Wert, innerer |
Eigentlicher Wert einer Aktie. Oft als Ertrags- oder Substanzwert errechnet. Im ersteren Fall als Kapitalisierung zukünftiger Erträge, im lezteren als Bilanziertes Nettovermögen (Buchwert) plus (geschätzte) stille Reserven, dividiert durch die Anzahl der emittierten Aktien der AG. |
| Wertentwicklung |
-> Performance |
| Wertpapierpensionssatz |
Zinssatz der Deutschen Bundesbank zu dem Kreditinstitute kurzfristig bestimmte Wertpapiere beleihen können. |
WKN; Wertpapier- kennummer |
Seit 1. April 2003 durch die ISIN (Abk. für: International Securities Identification Number) ersetzt.
Die WKN ist ein umerischer sechsstelliger Code zur Identifizierung der Wertpapiere zur Erleichterung des Wertpapierverkehrs - vergeben von den Wertpapiermitteilungen Frankfurt/ Main. Sie sind in Festverzinsliche und Aktien gegliedert. Beispiel: 500 000-099 999 ist eine Industrieaktie.
Bei deutschen Aktien bezeichnet die letzte Ziffer die Gattung: 0=Stammaktien, 1=junge Aktien,2=jüngste Aktien, 3=Vorzugsaktie, 4=Vorzugsaktien Lit B, 5=Genußscheine, 6=nach Wahl, 7= konventierte Vorzugsaktien, 8=zweimal konventierte Vorzugsaktien oder Bezugsrechte, 9=konventierte Stammaktien. Bei ausländischen Aktien können die Kennummern für Bezugsrechte und junge Aktien aus den Kennummern der alten Aktien abgeleitet werden.Bezugsrechte haben eine um 30.000 und junge Aktien um 60.000 höhere Kennummer als die betreffenden alten Aktien. Vergeben werden die WKN's von den Wertpapiermitteilungen, Frankfurt a.M..
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| Widerstand |
Steigt der Kurs eines Wertpapiers mehrmals hintereinander bis auf ein bestimmtes Niveau an, um im Anschluß daran wieder deutlich zurückzufallen, so spricht man von einem Widerstand (engl. Resistance). Auf diesem Niveau finden sich offenbar immer wieder viele Verkäufer, wodurch ein weiterer Anstieg verhindert wird. Wird ein Widerstand schließlich doch durchbrochen, so fungiert er fortan als
Unterstützung.
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| Wiederanlage |
Anlage von Ausschüttungen im selben Fonds (i.d.R. automatisch). Auf
Basis des Rücknahmepreises werden neue Fondsanteile oder
Bruchteile von Anteilen gutgeschrieben. Die Wiederanlage
von Ausschüttungen führt zu einem höheren Wertzuwachs
des eingesetzen Kapitals (-> Zinseszins-Effekt). Meist fällt darauf kein Ausgabeaufschlag an, oder es gibt einen Wiederanlagerabatt. |
| Wimpel |
Ein Wimpel ist eine antizyklische Gegenreaktion in einem Trendmarkt, die auf eine Fortsetzung des Haupttrends hinweist. Diese kurzfristige Konsolidierung wird im Gegensatz zur
Flagge
von zwei zusammenlaufenden Linien umschlossen. Der Wimpel gleicht vom Verlauf einem
Dreieck, nur ist er wie die
Flagge eine kurzfristige Formation. Ein signifikanter Ausbruch aus der Formation entgegen dem Haupttrend deutet häufig auf eine Trendumkehr hin. Wimpel treten vermehrt in einem intakten Trendmarkt auf und eignen sich zum antizyklischem Einstieg.
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