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Aktion gegen die Grauzone beim Optionsschein-Handel: (tradewire.de) - Als Heavy-Trader ist es Ihnen sicherlich auch schon einmal passiert: Sie haben einen Call oder Put-Optionsschein direkt beim Emittenten gekauft und das Underlying hat sich für Sie in die gewinnbringende Richtung bewegt. Hurra! Und dann kommt das böse Erwachen - der "Schein" fällt, obwohl er eigentlich steigen sollte. "Implizite Volatilität" heisst da zum Beispiel das Zauberwort der Emittenten, um sich gegen Verluste abzusichern.
Beispiel: Ein anschaulicher Fall für das unfaire Verhalten von Emittenten waren zum Beispiel die Call-Optionsscheine auf Broadcom (BRCM, 913684) von der Citibank am 13. August 2001. Auch wenn der Fall bereits einige Jahre zurückliegt, so tritt er doch heute (wie auch die anderen Beispiele weiter unten) in ähnlicher Form bei Emittenten immer wieder auf.
Mit einer Schlusstaxe (Freitag, 10. August) von 0.63 auf 0.64 Euro wurde da zum Beispiel der Call mit der WKN 538443 im Kurssystem angezeigt. Die Aktie steigt im Tagesverlauf etwa 4% und besaß ein Omega von etwa 4. Der Optionsschein sollte also etwa 16% steigen. Doch - oh wundersame Fügung des Traderschicksals - plötzlich verlässt die implizite Volatilität der Citibank die Kraft und der Schein - bleibt unverändert! Das Schlimme: Der Trader sieht dabei völlig hilflos zu.
Weitere Erfahrungsberichte von Lesern:
Kursverlauf oder Roulette? (Société Générale)
http://www.tradewire.de |
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