tradewire.de Erstes Trading Online-Magazin
Impressum Pressespiegel
Disclaimer
Anzeigen & Mediadaten
Trading
Startseite
Trends & Stories
Trading-Strategien
Grauzone OS-Handel Ratgeber
Börsengurus
Event-Kalender
Trader-Tests
Charttechnik-Test
Daytrader-Test
Einsteigerkurse
Futures
Aktien & Börse
Optionsscheine
Technische Analyse
Vergleiche
Discountbroker
Transaktionsgebühren Zinssätze
Kurssysteme
Ausserbörslicher Handel
Service/ Daten
Börsen-Lexikon
Neuemissionen 99-02 Konjunkturdaten
Umfragen
Fit für die Börse - Einsteigerkurs

Teil 3: Märkte und Indizes

DAX
Der DAX ist der Deutsche Aktienindex mit den 30 wichtigsten deutschen Unternehmen (Blue Chips), vergleichbar mit dem amerikanischen Dow Jones. Im DAX sind zum Beispiel die Deutsche Bank, die Allianz, Siemens, DaimlerChrysler, die Deutsche Telekom, SAP und Volkswagen vertreten. Der Dax-Verlauf spiegelt die Entwicklung des deutschen Aktienmarktes wider. DAX-Werte sind die soliden Standardwerte. Die durchschnittliche Kurssteigerung im DAX lag früher bei 12 Prozent pro Jahr. DAX-Aufnahmekriterium ist die sogenannte 35/35 Regelung, das heißt das Unternehmen muß in Börsenwert und Umsatz unter den 35 größten sein. Erfüllt ein Unternehmen diese Kriterien nicht mehr, kann es ausgetauscht werden.

MDAX
Daneben gibt es in Deutschland weitere Indizes. Einer der wichtigsten ist der MDAX. Er enthält Werte aus den Branchen wie Handel, Logistik und Pharma. Seit März 2003 sind die 30 wichtigsten Technologiewerte im TecDAX vereint (der Nemax 50 wird nach Aufgabe des Neuen Marktes nur noch bis Ende 2004 berechnet).

Weitere Indizes

Neben den genannten Indizes gibt es eine Reihe weiterer auf den weltweiten Börsenparketts. Jedes Land hat seinen eigenen Haupt-Index. Bekannte Börsenbarometer sind dabei der Nikkei 225 (Tokioter Börse), der FTSE 100 (Financial Times Stock Exchange - Londoner Börse), der CAC 40 (Pariser Börse) oder der MIBTEL (Mailänder Börse).

Keine länderspezifischen Indizes sind Branchenindizes (zum Beispiel für die Autobranche, Finanzbranche oder Chemie), aber auch Indizes, die die Entwicklung ganz Asiens widerspiegeln sollen, oder der MCI-World-Index, der praktisch die weltweite Aktienentwicklung mißt. Doch nicht nur auf Aktien gibt es Indizes. Alles, was mit variablen Preisen gehandelt wird - von Öl über Immobilien oder Anleihen bis hin zu Getreide oder Fleisch wird in Indizes gemessen.

Der Sinn der Indizes

Mit der Veränderung einer einzigen Zahl kann die Entwicklung eines ganzen Marktes - sei es der Aktien-, der Immobilien- oder der Getreidemarkt gemessen und beurteilt werden. Diese Indizes dienen dazu, sich ohne große Schwierigkeiten ein Bild über die Markt-Lage zu verschaffen und sie sind die Grundlage anderer Anlageobjekte, wie zum Beispiel Indexzertifikate, Optionsscheine oder Futures.
Während die beiden letztgenannten für einen Anfänger viel zu riskant sind (hier liegen Gewinn und Verlust dicht beieinander), kann auch ein unerfahrener Anleger mit Indexzertifikaten die Chancen der Aktienanlage nutzen.

Mit dem Kauf eines Indexzertifikats kauft man zum Beispiel "den ganzen Markt". Man bezahlt also genau den Euro-Kurs des DAX und kann täglich verfolgen, ob man etwas gewonnen oder verloren hat, weil dieses Zertifikat genau den DAX-Kurs repräsentiert. Nachbauen etwa nach DAX-Vorbild kann man den Index nicht ohne weiteres. Durch die unterschiedliche Gewichtung der einzelnen Unternehmen müßte man zum Beispiel 12,89 DaimlerChrysler-Aktien, oder 5,31 Siemens-Aktien kaufen, um den Index genau nachzubilden (die Gewichtung ändert sich häufiger - die genannten Zahlen sind daher nur Beispiele).

Und nicht zuletzt sind Indizes auch eine Meßlatte für die Leistung des Anlegers oder Fondsmanagers. Wer es schafft, seinen Depotwert stärker als der DAX zu steigern, kann mit Stolz behaupten, den DAX "outperformed" zu haben. Und was gibt es schöneres, als das erhebende Gefühl, "den Markt zu schlagen".

Teil 4: "Anlagestrategien"

zurück zur Fit für die Börse - Startseite


© Copyright 1998-2007 by tradewire GmbH
http://www.tradewire.de
Website-Suche:  
Weitere Themen
Detaillierter Discountbroker-Vergleich
Trade-O-Mat: Transaktionskosten online berechnen
Transaktionsgebühren-Vergleich im Detail
Zins-O-Mat: Aktuelle Zinssätze für verschiedene Anlagesummen berechnen
Transaktionsgebühren-Vergleich in Tabellenform