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Teil VI: MarkttechnikBegriffe und Signale der Charttechnik Verschiedene Hilfsmittel und Signale, die durch die Kursverläufe angezeigt werden, deuten auf Kauf- oder Verkaussignale hin. 1.) Trendkanal Er ist eines der wichtigsten Signale der Charttechnik. Der Trendkanal kommt durch Bewegungen wie beim anfangs erwähnten Beispiel zustande, kann allerdings genauso in der Gegenrichtung verlaufen. Dann nutzen Anleger jeden kleinen Anstieg zum Aussteigen. Das läßt den Kurs fallen, wodurch zum Tiefstkurs wieder Kaufinteresse entsteht usw. Die Verbindung der Hoch- und Tiefpunkte ergibt hier einen Abwärtstrend (Kanal). Beim Seitwärtstrend steigen viele Anleger aus, wenn das bisherige Hoch erreicht ist, und steigen neu ein, wenn der Kurs wieder nahe seinem Tief steht. Beispiel für die Nutzung dieses Charts: Innerhalb eines solchen Seitwärtstrendes können Trader, die an den Tiefpunkten kaufen und an der oberen Begrenzung des Seitwärtskanals verkaufen, Geld verdienen. Wer die Aktie hält, gewinnt oder verliert gar nichts. Einen langfristigen Trend kann man relativ leicht erkennen. Führt er aufwärts, läuft er bald wieder nach oben. Solche Trends können jahrelang dauern große Gewinne ohne besondere Mühe bescheren. Aus dieser einfachen Anlagestrategie leitet sich das Börsianersprichwort "The trend is your friend" ab und sagt: Folge dem Trend und steige nie in einem Aufwärtstrend aus und nicht in einem Abwärtstrend ein. Wichtig: Acht geben, ob der Trendkanal intakt bleibt. Fällt der Kurs einer Aktie unter die untere Linie eines solchen Aufwärtstrends, droht die Gefahr, daß dieser zu Ende ist und weitere Kursverluste könnten folgen. Wer die Charttechnik für seine Kauf- und Verkaufssignale benutzt, sollte jetzt einen Ausstieg in Betracht ziehen. Umgekehrt bedeutet der sogenannte "Ausbruch" aus einem Abwärtstrend über die obere Linie des Abwärtstrendes, daß eine Kurserholung möglich ist. Charttechisch ist die Aktie dann wieder interessant. Ein mögliches Kaufsignal stellt auch der Ausbruch aus einem Seitwärtstrend über die obere Begrenzung dar. Im Börsenjargon, "der Weg ist frei für neue Höchststände", also einsteigen. Umgekehrt ist es sehr schlecht, wenn der Kurs aus einem Seitwärtstrend unter die untere Begrenzung fällt. Dann drohen schnell weitere Verluste, man sollte aussteigen. zurück zur Fit für die Börse - Startseite
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