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Teil 6: MarkttechnikGrundlagen der Fundamentalanalyse Unternehmenskennzahlen Mit verschiedenen Kennzahlen versuchen Analysten zu bewerten, ob eine Aktie kaufenswert ist oder nicht. Entscheidend dabei sind jetzige und zukünftige Gewinne. Die Methoden zur Gewinnschätzung muß der Kleinanleger in der Regel Experten überlassen, weil sie sehr zeitaufwendig sind. 1.) KGV und Anwendung Mit den Gewinnschätzungen kann man berechnen, wieviel eine Aktie kostet. Dazu teilt man den Kurs der Aktie durch den Gewinn des Unternehmens, der auf die einzelne Aktie entfällt und erhält das Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) . Faustregel: Je höher das KGV desto teurer die Aktie, je niedriger desto preiswerter. Verwendet wird dabei das KGV des kommenden Jahres, nur zu Jahresbeginn meist noch das KGV des laufenden Jahres, weil an der Börse die Zukunft gehandelt wird. Allerdings ist nicht immer ein niedriges KGV automatisch ein Kaufgrund oder ein hohes ein Grund zu verkaufen. Eine große Rolle spielt bei Wachstumsfirmen (z.B. (Bio-)-Technologie, Telekommunikation o.ä.), die Gewinn-Entwicklung. Steigen die Gewinne von Jahr zu Jahr deutlich an, so gestehen die Anleger einer Aktie ein höheres KGV zu. Stagnieren die Gewinne oder fallen sie gar, so ist das KGV oftmals sehr niedrig. 2.) Andere Einflüsse
Bewertung im Vergleich Beim Aktienkauf muß man innerhalb einer Branche vergleichen. Bei den DAX-Werten zum Beispiel sind die Unterschiede nicht extrem, da sich sehr viele Analysten, Profis und Privatanleger mit den DAX-Werten befassen und so Unterbewertungen schnell erkannt werden. Bei kleineren Unternehmen kann es sehr wohl vorkommen, daß zwei ähnliche Aktien völlig verschieden bewertet sind, hier lohnt sich der Vergleich fast immer. ABER: Das "günstigste" Unternehmen kann einen "Haken" haben, wenn seine Bewertung durch schlechtere Produkte oder eine schlechte Marktposition zustande kommt. zurück zur Fit für die Börse - Startseite
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