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Teil 7: Informationsbeschaffung

Möglichkeiten der Informationsbeschaffung - Bankberater - Fachzeitschriften - Börsenbriefe - Internet - Fernsehen -

Um mit Aktien Gewinne zu erzielen, genügt es nicht, wie beim Sparbuch einfach eine bestimmte Summe auf ein Konto einzuzahlen. Man muß sich vor dem Aktienkauf, wie im Börsenkurs schon mehrfach erwähnt, umfassend über die Aktien informieren.

Möglichkeiten der Informationsbeschaffung

1.) Bankberater

Das einfachste ist, man wendet sich an denjenigen, der die Aktien auch kauft, den Bankberater. Dieser kann einen vor ganz groben Fehlern bewahren, beispielsweise Geld in betrügerische oder pleitegefährdete Unternehmen zu stecken. Allerdings kann kaum ein Bankberater alle Aktien und Unternehmen genau kennen. Zudem sind viele Bankberater nicht auf Aktien spezialisiert. Den "Goldenen Tip" wird man deshalb von Bankberatern kaum bekommen, meistens raten diese zum Investment in solide Standartwerte wie DaimlerChrysler, Siemens, Deutsche Bank und Deutsche Telekom - also so genannte "Blue-Chips".

2.) Fachzeitschriften

Falls man sich auch für kleinere Unternehmen interessiert, die meist wesentlich stärkere Kursgewinne (und Verluste!) bringen können, führt der nächste Gang am besten zum Kiosk, um sich Fachzeitschriften zu kaufen. Die Zahl der Börsenzeitschriften ist während des Aufschwungs Anfang 2000 stark angestiegen und trotz der Kursrückgänge ist die Zeitungslandschaft noch bunter als beispielsweise Mitte der 90er Jahre.

Börse Online - auflagenstarkes Blatt mit etwa 200.000 Exemplaren. Neben einem umfassenden Statistikteil, in dem man sich über wichtige Kennzahlen nationaler und internationaler Unternehmen wie Aktienzahl, Marktkapitalisierung, Gewinnentwicklung oder KGV informieren kann, berichtet Börse Online jede Woche über nationale und internationale Unternehmen, gibt eigene Empfehlungen und allgemeine Wirtschaftsinfos. Ein echter "Informationsvorsprung" ist bei dieser großen Verbreitung natürlich nicht möglich.

Der Aktionär hat eine deutlich niedrigere Auflage. Hier geht es vor allem um "heiße" Aktien, also beispielsweise Internetaktien, Medientitel, HighTech-Werte oder Telekomaktien. Neben spektakulären Gewinnen kann man mit dem einen oder anderen Tip aber durchaus auch einmal riesige Verluste einfahren, die Anlagementalität der Leser dieser Zeitschrift ist eher risikofreudig.

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