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Teil 1: Was ist ein Future?

Der Ursprung des modernen Begriffes "Future" (ließe sich in diesem Kontext übersetzen mit "Zukunftsgeschäft") rührt von einer Art Geschäft her, die bereits sehr alt ist. Das Konzept ist eigentlich simpel: Um sich gegen ein mögliches Risiko abzusichern, einigten sich ein Käufer und Verkäufer einer Ware zum einem bestimmten Zeitpunkt über ihren Preis an einem ganz bestimmten Datum in der Zukunft. Damit hatte der Verkäufer den Vorteil, bereits jetzt einen Abnehmer für seine Ware zu einem kalkulierbaren Preis zu haben. Der Käufer hingegen konnte sich darauf verlassen, die Ware zu einem fest vereinbarten Preis geliefert zu bekommen, wenn er sie benötigte. Das Geschäft wurde also für beide genau berechenbar.

Obwohl Futures heute - einhergehend mit zunehmender Professionalisierung des Geschäftes - teilweise wesentlich komplexer sind, ist das Grundprinzip immer noch dasselbe geblieben: ein Future ist ein Geschäft auf die Zukunft über eine zugrundeliegende Ware bzw. einen Wert. Für die heutigen Verhältnisse könnte man einen "Future" wie folgt beschreiben:
Ein Future ist ein Finanzinstrument, das grundsätzlich von einem Basiswert abgeleitet wird. So gibt es Futures auf Basiswerte wie beispielsweise Rohstoffe oder Währungen. Der Futures-Kontrakt ist eigentlich nur ein Recht. Es entsteht durch den Vertrag von zwei Marktteilnehmern. Der Käufer eines Futures verpflichtet sich den Basiswert (z.B. Schweinebäuche oder Dax-Index Futures) zu einem vereinbarten Termin zu kaufen. Der Verkäufer eines Futures verpflichtet sich hingegen, diesen Basiswert an dem vereinbarten Termin zu liefern. Um Future-Kontrakte liquide an den Terminbörsen zu handeln, sind diese standardisiert. Es sind für die jeweiligen Futures ganz bestimmte Ausstattungskriterien, auch Kontraktspezifikationen genannt, festgelegt. So ist die Kontraktgröße, der Verfalltermin und natürlich der Basiswert ganz genau bestimmt.

Teil 1: Kontraktspezifikationen


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