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Teil 6: Wer handelt Futures?
Die Marktteilnehmer an den Terminbörsen lassen sich in drei Gruppen unterteilen, die im Folgenden näher beschrieben werden.
Der Hedger bleibt der Grundidee der Terminmärkte treu, indem er versucht mit Hilfe der dort handelbaren Derivate das Risiko unerwarteter Marktentwicklungen abzuwenden. Wenn zum Beispiel ein Anleger sein Depot, welches größtenteils Dax-Werte beinhaltet gegen Kursrückgänge absichern möchte, dann kann er dieses durch einen Verkauf des Dax-Futures erreichen. Verliert der Dax und damit sein Depot an Wert, dann gewinnt die Shortposition (der verkaufte Future) und je nach Anzahl der verkauften Futures, wird der Verlust im Depot durch den Gewinn im Future kompensiert. Mit Index-Futures werden in der Regel Depots gegen das Gesamtmarktrisiko, welches zum Beispiel durch konjunkturelle oder politische Faktoren beeinflußt wird abgesichert. Zur Absicherung einzelner Positionen gegen unsystematische Risiken (Risiken bezüglich der Unternehmung oder der Branche), eignen sich Optionen, da diese nahezu individuell ausgestaltet werden können.
Der Arbitrageur
Das eigentliche Arbitragegeschäft basiert auf der Ausnutzung von Kursunterschieden des gleichen Basiswertes an unterschiedlichen Handelsplätzen. Der Arbitrageur kauft einen Wert an einem Börsenplatz und verkauft ihn zum gleichen Zeitpunkt an einem anderen Börsenplatz, um im Idealfall risikofreien Gewinn zu erzielen.
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