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Teil IX: Indikatoren (1. Folge)
Lassen Sie uns heute mit der Besprechung der Indikatoren beginnen. Die Indikatoren bilden neben der klassischen Charttechnik den zweiten großen analytischen Werkzeugkasten, um den Kursbewegungen an den Märkten auf die Schliche zu kommen. Dabei geht es bei den Indikatoren nicht um die Beobachtung, bzw. die Interpretationen der Kurszeitreihen selbst.
Bei der Technischen Analyse gibt es zwei maßgebliche Methodikschulen. Zum einen den visuell subjektiven oder auch diskretionären Ansatz, und zum anderen den zunehmend objektivierten Ansatz der mechanischen Handelssysteme. Die bisherigen Ausführungen zur Charttechnik in diesem Einführungskurs beziehen sich auf den diskretionären Ansatz der freien Interpretation und Kombination. Auch bei der Vorstellung der Indikatoren werde ich es so halten. Jedoch möchte ich darauf hinweisen, dass gerade die Indikatoren die elementaren Grundbausteine von mechanischen Handelssystemen sind. Heute möchte ich Ihnen die verschiedenen Indikatorengruppen und natürlich auch die einzelnen Indikatoren selbst vorstellen. Elementar wichtig ist dabei die Frage: Wann, also in welcher Marktphase, setze ich welchen Indikator ein, um auch ein erfolgversprechendes Ergebnis zu erzielen? Denn kein einzelnes technisches Argument besitzt eine Trefferquote von 100% (schön wär's ja). Man kann sie aber erheblich steigern, indem man weiß, wann man welches Argument erfolgversprechend einsetzt. Um dabei erfolgreich zu sein, ist es notwendig, sich erst einmal mit dem Wesen und der Aussagekraft der einzelnen Indikatorengruppen auseinanderzusetzen. Und das wollen wir uns heute und in den folgenden Kapiteln erarbeiten.
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