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Schnell die richtige Position eröffnen

Gesucht ist eine Möglichkeit, durch Markttechnik so schnell wie möglich die richtige Position zu eröffnen. Dies ist sehr einfach:
Kurz bevor die marktrelevanten Daten veröffentlicht werden (US-Daten meist 14:30 Uhr unserer Zeit) wird der Chart näher betrachtet, um eine kurzfristige Tradingrange festzulegen. Als Tradingrange kann beispielsweise der Höchst- und der Tiefstkurs der letzten fünf Minuten vor Bekanntgabe der Daten angesetzt werden.
Wenn die Daten veröffentlicht werden, dann wird sich der Future häufig extrem schnell in eine Richtung bewegen und die zuvor definierte Handelsspanne verlassen. Damit Positionen rechtzeitig eröffnet werden, werden kurz vor der Veröffentlichung der Daten Stop-Orders zur Positionseröffnung in den Markt gelegt. Eine Stop-Buy-Order etwas über der Obergrenze unserer Tradingrange und eine Stop-Sell-Order etwas unter die Untergrenze unserer Tradingrange.

Der Unterschied zu einem normalen Ausbruch aus einer Tradingrange besteht darin, dass die Bewegung aufgrund der neuen Fakten nach dem Ausbruch wesentlich heftiger ist und demzufolge meistens schneller und weiter in den Profitbereich gelangt. Ein Nachteil dieser Methode ist, dass die Ausführung der Order im ersten Moment recht erschreckend erscheint. Liegt beispielsweise eine Stop-Buy-Order im Dax-Future bei 7322,50 wie im unten angeführten Beispiel, kann es sein, dass die Order erst bei 7333 ausgeführt wird.
Es wird bei diesem Ansatz fast immer wesentlich schlechtere Orderausführungen geben, da aufgrund der Daten plötzlich eine große Anzahl von Käufern bzw. Verkäufern auftritt und ein Nachfrage- bzw. Angebotsüberhang entsteht. Die Verwendung von Stop-Limit-Orders würde in solchen Marktsituationen jedoch häufig die Positionseröffnung verhindern, da der Markt ein eng gesetztes Limit häufig "überspringen" würde. Die Kursbewegung hält jedoch meistens so lange an, bis ein Teil der Gewinne abgesichert werden kann.

    Praxisbeispiel

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