|
|
![]() |
Disclaimer Anzeigen & Mediadaten |
||||||||||||||
Trends & Stories Trading-Strategien Grauzone OS-Handel Ratgeber Börsengurus Event-Kalender
Daytrader-Test
Aktien & Börse Optionsscheine Technische Analyse
Transaktionsgebühren Zinssätze Kurssysteme Ausserbörslicher Handel
Neuemissionen 99-02 Konjunkturdaten Umfragen |
Preisbildung bei OptionsscheinenDer Innere Wert ist bei "Im-Geld"-Scheinen der rechnerische Wert des Scheines. Beispiel: Das Underlying (Aktie, Index) kostet 100 Euro. Der Call hat eine Basis 80. Damit hat der Schein einen inneren Wert von 20 Euro. Bei einem Schein mit Bezugsfaktor 0,10 wären es 2 Euro. Scheine am Geld oder aus dem Geld haben folglich keinen inneren Wert. Dazu gibt es einen "Aufpreis" für die Restlaufzeit (Zeitwert). Dieser Aufpreis richtet sich nach der verbleibenden Zeit plus einem implizierten Faktor für die Schwankungsbreite des Underlying. Dieser Schwankungsfaktor wird als Volatilität bezeichnet. Wenn also der Emittent erwartet, daß das Underlying in Zukunft stark schwanken wird, wird er auch die Prämie für die Restlaufzeit erhöhen bzw. umgekehrt. Angebot und Nachfrage wirken sich nur indirekt auf die Volatilität aus. Und zwar in der Form, daß Emittenten untereinander konkurrieren. Eigentlich müßten zwei absolut vergleichbare Scheine (z.B. DAX Call 4000, Dezember, Bezugsverhältnis 100:1 bzw. 0,01) von unterschiedlichen Emittenten etwa den gleichen Preis haben. Tatsächlich kommt es dagegen zum Teil zu deutlichen Unterschieden im Preis. Bei der Auswahl eines Optionsscheins auf eine Aktie sollte man immer beachten, je "exotischer" das Underlying ist, desto teurer ist meistens der Optionsschein. Der Grund ist darin zu finden, daß die Kosten der Absicherung für die Bank gerade bei exotischen Scheinen relativ hoch sind. Und so kann es leider auch vorkommen, daß gerade in sehr volatilen Zeiten der Schein auch mal "unfair" teuer gestellt wird, weil die Hedging-Kosten für die Bank steigen. Ferner kommt es leider auch vor, daß die Bank sogar komplett die Preisstellung für einige Minuten aussetzt. Die Gründe dafür sind schwer nachvollziehbar. Glücklicherweise sind diese Situationen jedoch die Ausnahme. (Lesen Sie dazu auch: Aktion gegen die Grauzone beim Optionsschein-Handel). Der interessierte Anleger sollte die Auswahl eines Optionsscheines auch per Optionsschein-Rechner kontrollieren. Unter www.onvista.de findet man einen umfangreichen und sinnvollen Rechner, der einen schnellen Vergleich (Laufzeit, Strike, Bezugsverhältnis etc.) der verschiedenen Optionsscheine aller am deutschen Markt befindlichen Emittenten ermöglicht. Ferner gibt es diverse Optionsschein-Rechner bei den verschiedenen Optionsschein-Eimttenten im Internet.
http://www.tradewire.de |
|