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Trading-Strategie: Der JanuareffektEiner Studie zufolge liegt der durschnittliche Gewinn im Januar aber gerade bei Small-Caps bei etwa 3.5% und in 18 von 29 Börsenjahren (Zeitraum: 1970 bis 1999) hat diese Wertekategorie die mittel- und hochkapitalisierten Werte outperformed. Das entspricht einem Wert von 62% gegenüber 10% bei den Mid-Caps und 20% bei den Large-Caps. Von daher könnte der ganze Effekt auch auf eine selbst erfüllende Prophezeiung zurückzuführen sein, nachdem die Anleger das besonders positive Verhalten der Small-Caps im Januar bereits antizipieren und so die Werte allein aufgrund der psychologischen Motivation der Investoren und deren Engagement in diesem Sektor steigen. Der Name des Januareffekts geht übrigens auf Donald Kiem zurück, der 1980 in einer Diplomarbeit an der Universität von Chicago die aussergewöhnlichen Gewinne von niedrig kapitalisierten Werten im Zeitraum von 1963 bis 1979 feststellte. Dabei fiel vor allem die starke Performance in der ersten Woche des neuen Börsenjahres auf. Auch heute noch sieht Kiem - mittlerweile Professor für Finanzen an der Universität Pennsylvania - den Effekt als bedeutend, auch wenn die Wirksamkeit seit damals etwas abgenommen hat.
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